Wie es dazu kam
Es war 1986, als Dr. Luc MAQUOI und seine Ehefrau sich gemeinsam dazu entschieden haben die GoE "Centre de Secours Medicalisé in Bra-sur-Lienne" zu gründen. Eine Notfallversorgung auf dem Boden, bei der die gesamte - weit zerstreute - Region versorgt wurde. Der lebenswichtige Rettungsdienst hat sich 1997 durch den Rettungshubschrauber vervollständigt.
Das Zentrum hat jedoch immer eine Möglichkeit der Rettung auf dem Boden bewahrt (klassischer Notarztwagen), um bei kleineren oder mittleren Distanzen einzugreifen und um die irdische Versorgung zu gewährleisten, wenn das Wetter eine Luftrettung nicht ermöglicht.
Dr. Luc MAQUOI war Berater der Abteilung Anästhesie - Reanimation im CHU (Universitätsklinik) Lüttich. Im Anschluss seiner Krankheit, mit darauffolgendem Tod wurde ein Abkommen mit dem CHU Lüttich unterzeichnet, welches eine ständige medizinische Versorgung von Anästhesisten - Reanimatoren in Bra-sur-Lienne garantiert Eine Gruppe von 7 Pflegern, die von den umliegenden Krankenhäusern stammen und allesamt eine Spezialisation in Notfallmedizin und intensive Pflege gemacht haben, sichern den Bereitschaftsdienst der Pfleger.
Am 1. Juni 2003 hat der Dienst aus Bra-sur-Lienne ein Abkommen mit dem öffentlichen Föderaldienst für Gesundheit geschlossen: "SMUR satellite expérimental". Dieses Abkommen beinhaltet die Angliederung des Notarztdienstes an eine Klinik. Diese Angliederung muss jede nicht krankenhausinterne Notfallstation aufweisen können, um die entsprechende Genehmigung zu erhalten. Bei der Angliederungsklinik muss es sich gesetzeshalber um eine Unfallklinik handeln, somit war nur das CHU möglich
Der andere belgische "SMUR satellite expérimental" der A.Z. Sint Jans Klinik Brügge. konnte am gleichen Datum eine Luftrettungsmannschaft mobilisieren.
Die zwei Einsatzstellen, die niederländischsprachige und die französischsprachige, haben beschlossen ihre Erfahrungen, ihr Beziehungsnetz und ihre Informationen auszutauschen. Außerdem sammeln sie alle nützlichen Daten bei Analysen des Hubschraubers mit Hilfe der belgischen Notfallversorgung.
Der öffentliche Föderaldienst für Gesundheit und der Nationalrat für medizinischen Notfallversorgung haben dem Versuchsprogramm den offiziellen Charakter gegeben.



